

SonntagsZeitung Oldenburg:
Mörderische Weibsbilder-Böse Gutenachtgeschichten
„Frauen morden einfach besser und vor allem raffinierter, das ist doch ein offenes Geheimnis“, sagt Angelika Griese. Und sie muss es wissen. Denn nicht weniger als 30 Männer werden in ihrer Kurzkrimisammlung „Mörderische Weibsbilder“ von Frauen ins Jenseits befördert und keine wird erwischt, zur Freude gleichgesinnter Leserinnen.
...Wer kennt sie nicht, die alltäglichen Mordgelüste? Seien es betrügerische, gewalttätige Ehemänner, nörgelnde Schwiegermütter oder hinterhältige Kollegen – Angelika Griese hat die Lösung: In dreißig kleinen, aber feinen Kurzkrimis liefert sie gute Gründe und Wege, die störenden Subjekte kaltblütig, sauber und ohne viel Aufsehen zu beseitigen.

Delmenhorster Kreisblatt
...“Schöne Anregungen für den Ernstfall“ kommentierten einige Besucherrinnen die Erzählungen und lobten die „bildhafte Sprache“ der Autorin, die vor ihren Augen einen Film ablaufen lasse.

NORDSEE-ZEITUNG
Lokale Kultur (Ulrich Müller)
...Angelika Griese begann mit zwei Kurzgeschichten aus ihrem 2007 erschienen Sammelband „Mörderische Weibsbilder“, und die Erzählungen hielten, was der Titel versprach.
...Nicht nur Grieses Kollegin Sabine Deitmer kann durchschnittlich alle sieben Seiten einen Mann über die Klinge springen lassen.

NWZ (SKA)
Krimiautorin Angelika Griese präsentiert heimtückische Geschichten in Galerie
...Mit ihrer sachlichen Stimme liest sie mit zwar dezentem aber unverkennbaren Bremer Zungenschlag ihre Gutenachtgeschichten vor.
...Und während Griese immer tiefer in ihre mörderischen Miniaturen eintaucht, bekommt die trügerische Gemütlichkeit in der Galerie erste Risse. Da verfüttern frustrierte Ehefrauen ebenso heimtückisch wie genussvoll des Gatten heißgeliebten Kugelfisch an ersteren oder „straffen“ einem Schönheitschirurgen aus Rache mit dem Skalpell die Wangen.

Haller Tagblatt (Karl-Heinz-Rückert)
Die mörderischen Weibsbilder der Angelika Griese
... Die Landfrauen und ihre Gäste im Fichtenberger Bürgersaal lauschten interessiert, wie Griese die komplizierten Geflechte aus Tatverdächtigen, Motiven und brisanten Hintergründen aufdeckte. Mit fast schwarzem Humor, komisch und pfiffig zog sie die Zuhörer in ihre Bann. Einfache, alltägliche Dialoge der Romanfiguren formten die Geschichten zu einem komplexen Bild, in dem sich die Phantasie schnell zurechtfand.

Weser Kurier (pg)
...Autorin Angelika Griese lässt Kommissarin Butenschön und ihre unkonventionelle Mitarbeiterin Constanze in dem wohltuend gradlinig konstruierten Bremen-Krimi „Freiwildzone“ (Prolibris Verlag, 186 Seiten 11 Euro) nach den brutalen Tätern fahnden, die auch Mandy akut bedrohen. Ihr Verdacht richtet sich gegen einschlägig vorbestrafte Männer , doch der Fall birgt eine für den Leser schlüssige Überraschung.

LAUFPASS, Kultur (gbm)
Frauen morden einfach besser
Ohne Krimi geht die Angie nie ins Bett? Stimmt, aber Angelika Griese nimmt sich keinen Roman mit in ihr Schlafzimmer. Sie zieht lieber nachts durch die Straßen und mordet, was nicht rechtzeitig in irgendeiner Haustür verschwinden kann.
Tagsüber tut sie so, als könnte sie kein Wässerchen trüben. Dann denkt sie seelenruhig drüber nach, wie sie falsche Spuren legen kann, um die Hüter des Gesetzes nach Strich und Faden zu verwirren.
... Am Ende des Tages ist entweder eine Kurzgeschichte für eine Illustrierte dabei heraus gekommen, oder aber der Fall entpuppt sich als kompliziert, und es wird ein ganzer Roman.

Nordsee-Zeitung (Ulrich Müller)
...Ausweglosigkeit, Zwangsprostitution und Verstrickungen der besseren Kreise: Griese weiß, wovon sie erzählt. Die heute in Bremerhaven lebende Autorin hat u.a. in der Wohnungslosenhilfe und im Mobilen Sozialen Dienst gearbeitet, bevor sie sich 1995 dem Schreiben zuwandte. Auch dieses Metier beherrscht sie, Wechsel der Erzählperspektive sorgen für Spannung, ironisch überzeichnete Charaktere für Vergnügen.
... Die Lesung endete zur Freude der Hörer im Seestadt-Hotel „Metropol“, wo Butenschön den Travestiekünstler Johann erlebt, bis sie ein Anruf der Kollegen in die raue Wirklichkeit zurückholt: „Wir haben eine Leiche.“

Nordsee-Zeitung (stn)
...Eingeladen hatte der Langener Frauenstammtisch. Angelika Griese las aus ihrem neuen Krimi „Freiwildzone“.
... Der Krimi beginnt in Bremen. Dann folgt das Team um die Kommissarin einer Spur, die ins Bremerhavener Rotlichtmilieu führt.
... „Das war eine tolle Veranstaltung. Die Karten habe ich zu Weihnachten von einer Freundin bekommen. Ich mag Krimis von Frauen besonders.“...
„Freiwildzone“ steht in Bremerhaven in einer führenden Buchhandlung schon auf Platz 7 der Bestsellerliste...

Nordsee-Zeitung
... Kommissarin Mona Butenschön ermittelt in ihrem zweiten Fall. Das Besondere dieser Lesung im „Metropol“ : Die Besucher befinden sich an einem der Originalschauplätze des Krimis.

Weser Kurier (Solveig Rixmann)
Eine Leiche zum Essen
... Nach dem Hauptgang, der sich „Mimis-Krimi-Topf“ nannte, servierte die gebürtige Bremerin den Gästen einen Nachschlag aus ihrem aktuellen Kriminalroman „Freiwildzone“.
... Kein überflüssiges Chi-Chi, keine elitäre Atmosphäre. Die Art der Lesung regte zu Gesprächen mit den Tischnachbarn und der Autorin an. Als „persönlich“ beschreibt Tilman Rothermel die Veranstaltungen des Kulturverein Peterswerder in der Galerie am Schwarzen Meer- und alle haben die Morde an der gemeinsamen Tafel überlebt.
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